Category: moi

Hallo, Ween!

Hallo, Ween!

Es ist hier nicht ungewöhnlich, bei passenden Anlässen kostümiert zu arbeiten.
Ich wüsste wirklich gerne, was Menschen denken, die hier beim Vorstellungsgespräch Spiderwoman gegenübersitzen…

Bürogespenst

sonntägliches Bürogespenst

Ich war erstaunt, wie viele Leute man trifft, wenn man sonntags im Büro herumgeistert. Was soll man nun davon halten?
Zumindest hat es auch einige Vorteile, zu seltsamen Zeiten im Büro zu sein – siehe unten. Mein Fenster zuhause bietet mir solche Panoramen nicht.

Herbstsonnenuntergangshimmel

Extremitätensymmetrie

SymmetriCam_1248279915949

Wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt und die Tage schon wieder kürzer werden, dann hat man nicht allzu viel Gelegenheit, spannende fotografische Motive aufzuspüren. (Man kann natürlich den Ertrag des Sommers verwursten… bald mehr davon.) Eine Ausweichmöglichkeit: Alle Funktionen der Telefonkamera testen!
So eine Vierfachhand könnte nützlich sein – man könnte gleichzeitig tippen und stricken. Könnte aber alles etwas kopflos wirken, zugegebenermaßen.

Vierfachfuß

Pretty in Pink

Karneval

Es bedarf dringend der Dokumentation für die Nachwelt: Ich, Ostwestfälin, zum zweiten Mal in Folge mutig im Kölner Karnevalsgetümmel. Das letzte Jahr, fotografisch unterrepräsentiert, war ebenfalls bereits pink (damals noch in gestrickter Form wie hinter diesem Link, nur eben in pink), und ich frage mich, ob ich ein Rosa-Trauma mit mir herumschleppe, das nur in jecken Momenten an die Oberfläche drängt. Man weiß es nicht. Vielleicht passte es auch nur so gut zu meinen attraktiven Begleitern.

Karneval Amüsanter als karnevalistische Vergnügungen selbst war eigentlich, durchs tendenziell eher unverkleidete Köln-Mülheim zu flanieren und dabei meine rosa Boa und mein ebensolches Pudeltäschchen namens Detlev zu schwenken. Einer der größten Vorzüge ist dabei die fehlende Musikbeschallung… ich kann mich ja noch dafür begeistern, in rosa durchs Rheinland zu schweben, aber mich deucht, um Karnevalsmusik entzückt ertragen zu können, braucht es die passende Sozialisation von Kindesbeinen an. Kölsch allein ist da nicht genug.

Bezsenność

Ich bin zwar einerseits krank und den ganzen Tag ist mir noch leicht schwindelig, aber gleichzeitig bin ich wohl physisch unterfordert, denn ich kann abends partout nicht einschlafen. Also versuche ich, mich nun schreibend müde zu spielen.

Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich sogar eben schon versucht, mich müde zu bügeln, indem ich mein neues Bügeleisen eingeweiht habe. Ja, ich gebe es zu: Ich habe mir ein Bügeleisen gewünscht. Ich bin in dem Alter. Mein altes (damals 15 DM im Kaufland Frankfurt (Oder)) wird nicht wirklich heiß, gibt nicht wirklich Dampf von sich und ist viel zu leicht. Außerdem ist es langweilig, und ich bin Verfechterin der Theorie, dass Utensilien für langweilige Hausarbeiten hübsch anzuschauen sein sollten, um einen zumindest visuell zu motivieren. Was soll ich sagen: Ich bin begeistert. Es ist toll! Bügeln ergibt plötzlich einen Sinn! Dinge sind danach merklich glatter! Es geht schneller!

Ich finde, gebügelte Bettwäsche erhöht meinen Lebensstandard. Und sie ist nun auch glatter, als sie je (ohne mütterliche Mangel) gewesen ist. Und ich bin darüber erfreuter, als ich es vermutlich vor zehn Jahren für möglich gehalten hätte.

Bettbeziehen ist gleich mein finaler Akt des Ankeermüdens, außerdem markiert er symbolisch den Übergang von Kranksein zu fast-gesund.
Störend nur: Bei meinem Antibiotikum verriet mir Google als Nebenwirkung (mein Polnisch wird ja besser, aber Beipackzettel verraten mir höchstens, für welches Körperteil sie vorrangig wirken à la szczscz szczsz szczsz NASE szczsz szczsz szczsz) – verriet mir Google also, dass eine Einschränkung des Geschmackssinns und ein unschöner Geschmack auf der Zunge auftreten könnten. Das kann ich bestätigen – ich wache nachts mehrmals auf, weil mein Mund schmeckt, als hätte jemand ein Giftattentat auf mich verübt (voraussetzend, das Gift bitter und gallig schmeckt).