Category: weite Welt

Nachwuchs bei den Nachbarn

Schafportrait

Nicht nur in Irland gibt es Schafe, auch Holland ist da recht produktiv. Niedlich nimmt sich so ein Lamm direkt hinter dem Feriendomizil aus – man kann immer mal vorbeigucken, ob es immer noch so entzückend und harmlos ist. Wer weiß, wie lange das anhält – der Herr Vater scheint vom rechten Wege abgekommen zu sein und durfte nur durch den Zaun mit seinem Spross kommunizieren. Vielleicht ein wolliger Raubkopierer, wer weiß.

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Pazifischer Untergang

Pazifischer Untergang

Das hat er gut hinbekommen, der Pazifik: Direkt vor meinem Abflug nochmal alle Register gezogen, um mir zu zeigen, dass Dublin zwar vielleicht auch einen Strand hat, aber dass der doch in einer ganz anderen Liga spielt. Seufz.

Muscle Beach: Leibesertüchtigung unter Palmen

Muscle Beach

Da denkt man, man sei erfahren und medienkompetent und wisse, dass man Fernsehserien nicht als verlässliches Abbild der Realität verstehen soll. Eher schon haben Dokumentationen recht, die uns Amerika als Keimzelle des Übergewichts präsentieren. Aber nicht etwa “Baywatch”. Nun ja. Wenn man dann jedoch in Santa Monica am Strand entlangläuft, beginnt man beinahe, Ausschau nach David Hasselhoff und seinen Gespielen zu halten, denn tatsächlich stählen überall Menschen in Badehosen ihre Körper, und Übergewicht ist dort eher selten zu erspähen. Dafür gibt es die Rettungsschwimmerhäuschen, und hätte man nicht seit “Baywatch”-Zeiten traurige YouTube-Videos vom Hasselhoffschen Niedergang gesehen, so würde man fast damit rechnen, dass er jeden Moment in einer roten Badehose daraus hervorpreschen könnte.

David hat noch frei

Und noch etwas kann man hier am Strand lernen: Ein wenig mehr Sport könnte auch Kontinentaleuropäern nicht schaden. Dahin sind die Muskeln, die früher im Turnverein so selbstverständlich schienen. Man hängt sich kurz an die Ringe, gedenkt der Jugend, scheitert, und verdrückt sich dann unauffällig hüstelnd.

Flinkes Federvieh

LAUFT

Diese flotten Vögel haben mich schon in Chile entzückt: Höchst ausdauernd flitzen sie an den Wellen entlang, und da Wellen nun einmal dazu neigen, zu kommen und zu gehen und die Wasserlinie sich somit ständig verschiebt, rennen sie eben den ganzen Tag im Zickzack.
(“Ey Jungs! Das Meer haut ab! HINTERHER!!” – “Oh nein! Es kommt zurück! LAUFT, JUNGS, LAUFT!”)
Nur einer der Schnepfenvögel im Bild scheint kurz innezuhalten und dieses Gerenne sinnlos zu finden, doch hielt der Moment der Klarheit nicht lange an. Oder er läuft einfach nur gerne, wer weiß.

Funky Flugzeug

funky Flugzeug

Das Foto war leider deutlich weniger interessant als der Ausblick auf die Wolke mit Flugzeugschatten im Regenbogenring, also musste da wilde Bildbearbeitung her, um das Ergebnis etwas präsentabler zu machen. Oder der Himmel über Wroclaw ist einfach sehr farbenfroh, wer weiß…

Erwünschtes bestärken

Wie nett! Wenn man sich in einem tschechischen Naturschutzgebiet tummelt, so bekommt man nicht einfach nur ein paar Verbotsschilder, sondern auch ein paar positive Handlungsvorschläge dazugeliefert.
Karel erreicht auch sicher mehr Freunde über eine Ansichtskarte als über einen verstümmelten Baum, und Batman sollte nicht ohne Kostüm Höhlen betreten (ist sicher schlau, wer weiß, was da alles im Dunkeln lauert.)

Do It Yourself

Do it yourself?!

Polen verwundert manchmal sehr – da hat man einerseits Radio Maryja und Devotionalenshops mit Porzellan-Jesussen mit Airbrush-Wunden in Rosa, man hat den gesamten Frühling über Scharen über Scharen von Kommunionskindern in weißen Kleidchen und Anzügen. Andererseits hat man aber auch jeden Sonntag Einkaufsmöglichkeiten allüberall, weniger Feiertage als erhofft (Bayern wäre da ertragreicher), und dann so etwas wie oben an Kirchen zugewandten Mauern. Hm.