Category: Text

  • Meine Kollegen sehen heute so verändert aus?

    Ich freue mich gerade, dass ich heute von Köln aus arbeiten kann. Meine momentanen Kollegen sind weniger gesprächig, neigen aber dafür mehr dazu, sich auf meinen Schoß zu setzen. (Bei meinen Normal-Kollegen würde ich das auch nicht begrüßen, also ist das das schon in Ordnung so.) Hypothese: Warme Katzen auf dem Schoß steigern die Produktivität. […]

  • …und damit nicht genug…

    Der gestrige Eintrag war nicht alles, nein, kurz danach folgten noch Begegnungen mit MC Hammer, einer Harvardprofessorin, dem Guiness-Buch der Rekorde (ob unser Rekordversuch aufgenommen wird, ist noch nicht klar – es gibt Konkurrenten), einem 15sprachigen Straßenmusiker namens Norbert, einem Hippie, der Präsident werden will und bis dahin in Touristenfotos winkt, und sicherlich noch weiteren […]

  • Californication

    Dinge, die ich heute vor einem Jahr nicht erwartet hätte: Ich bin gerade in San Jose, California, habe heute morgen gegen 8 Uhr mein Zimmer im Hilton verlassen (ein Doppelzimmer mit zwei Betten, in denen je zwei Personen bequem schlafen könnten, aber ich habe es für mich alleine), habe vorher prüfend über Silicon Valley geguckt […]

  • Andere Länder, andere…

    Da reist man durch die Welt, studiert interkulturell kommunikativ, zieht in ferne Länder, wähnt sich tolerant und weltgewandt – doch manchmal, urplötzlich, stößt man dann an seine Grenzen. Man läuft durch Dublin, beispielsweise, und freut sich an bunten Eingangstüren (der Sage nach haben sie alle eine andere Farbe, nachdem ein beliebter Bürgermeister abends gern dem […]

  • Wroclaw beginnt in Dublin

    Wroclaw! Schlesien! Doch halt: So einfach geht das nicht – das neue Leben in Polen begann mit einer Einführungswoche in Dublin. Schon der Hinflugstimmte irisch: Mein Sitznachbar war rothaarig mit grauen Schläfen und trug einen weißen Wollpulli mit kompliziertem Zopfmuster. Nach etwa der Hälfte des Fluges beschloss er, ein Gespräch anzufangen (“Ich rede so gerne […]

  • A. im Wunderland

    Heute in der U-Bahn, von der Arbeit heimkehrend, hörte ich gedankenverloren meine Mailbox ab und starrte, urban unkommunikativ, auf die Tunnelwände. Plötzlich betrat ein Mann, seiner Alkoholausdünstung auf dem Fuße folgend, mein direktes, als meins empfundenes Umfeld und zeigte gestikulierend immer wieder auf seinen Oberkörper. Ich war eigentlich nicht gewillt, ihm Aufmerksamkeit zu schenken und […]

  • postkulturelle Beschwerden

    Es gibt Leute, die bringen sich einen großen Becher Häagen-Dazs-Eis mit in die Oper. Und zwei große Löffel. Und eine Plastiktüte, in der man nach Verzehr alles verstauen kann, ohne sich die Kleidung zu beflecken. Raschelnderweise. Und ich nenne verschiedene Paare Schuhe mein eigen, die neuerdings, obschon alle vernünftig und eingelaufen, um den Titel des […]

  • Worauf ist eigentlich noch Verlaß?

    Es klingt wie eine wirklich blöde Ausrede: “Waaas? Es ist schon viertel vor zehn? Ich dachte, es sei erst kurz vor acht. Mein Funkwecker geht zwei Stunden nach!” Nichtsdestotrotz ist es wahr. Zwar war ich durchaus erstaunt, um viertel nach sechs schon hellwach und um kurz vor sieben energiegeladen aufgesprungen zu sein, und wenn ich […]

  • der Stand der Dinge

    Gestern smallgetalkt mit der angeblichen neuen Freundin von Robbie Williams, die aber angeblich noch mit Neil Strauss liiert ist, etwas sicherer aber eine enge Freundin von Courtney Love. Wenn man also diese Six Degrees of Separation-Theorie prüfen will, findet man mich nunmehr in relativer Nähe zu Kurt Cobain und Billy Corgan. Allerdings fände ich sehr […]

  • Wie war das mit der Drei-Minuten-Kampagne der Bahn?

    Das Bild spricht ja eigentlich für sich.Obwohl – man könnte noch anmerken, daß es schön ist, bei 2:30h Fahrtzeit 149 Minuten Verspätung zu haben. Obwohl der Zug stündlich fährt. Und obwohl der Zug auf die Minute pünktlich abgefahren ist. Und es scheint zu stimmen, daß es nicht publik gemacht wird, wenn sich jemand vor einen […]