Der Mensch, so sagt man ja gern, ist ein Gewohnheitstier, aber auf mich scheint das nur teilweise zuzutreffen: Zwar habe ich es mittlerweile 3x angefangen, täglich ein Foto von irgendetwas zu machen, das mir begegnet, und das auch irgendwo hochzuladen – und dann genauso plötzlich kurz vor Schluss damit aufzuhören, ohne dass es mir besonders gefehlt hätte. Eigentlich macht mir das aber Spaß, und so fing ich dann immer irgendwann wieder damit an. Irgendwann bemerkt man auch einige durchaus nicht unangenehme Nebenwirkungen: Man sieht viel mehr Details als vorher (weil man ja meist nicht jeden Tag aufregende Abenteuer erlebt und so in seinem normalen Umfeld viel genauer hinguckt, was man denn vielleicht noch ablichten könnte), hat einen viel besseren Überblick, was man so getan hat in den letzten Wochen/Monaten, und das auf viel schnellere Weise als durch mühseliges Aufschreiben, und hält nebenbei, wenn man es öffentlich teilt, auch die Umwelt auf dem Laufenden über das eigene Leben (und staunt manchmal, dass das doch einige Leute interessiert verfolgen).

365 Tage (2013/2014) – bisher noch nicht völlig hier hochgeladen, bisher vor allem auf Instagram zuhause. Aber irgendwie werde ich das ändern.

Life Summed Up in Rounded Squares (2011/2012) – hier habe ich fast die 365 Tage erreicht und wurde dann durch einen Urlaub auf Teneriffa auf der Routine geworfen, weil ich nur ein lahmes Netbook hatte und mein Layout einen Computer erforderte, weil Blogger mich die Änderungen nicht per Handy passend vornehmen ließ. Dann habe ich irgendwann ein WordPress-Plugin so bearbeitet, dass es meine Blogger-Einträge importierte (als Draft) – Teile davon sind nun auch bereits hier.

1 Bild / Tag 2007 – Irgendwann in den ersten Tagen von 2007 spontan begonnen (denn es ist nur hinderlich, wenn man erst auf ein hübsches Datum wie den 1.1. wartet, um anzufangen – gerade, wenn der erst ein paar Tage verstrichen ist). Irgendwann im Sommer kam mir dann aber ein Vollzeitjob in die Quere, und ich fand nach einem Umzug Hamburg irgendwie deutlich uninspirierender als Berlin – schade eigentlich.

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