Es gibt gute Gründe, sich auf das Ende des Studentendaseins zu freuen.
Darunter ziemlich weit vorne:
keine Referatmarathon-Seminare mehr, in denen allzu oft rednerisch unbegabte und mangelhaft vorbereitete Studierende wertvolle Lebenszeit ihrer Zuhörer verschwenden. Weniges ist wohl weniger lehrreich, doch für einen Schein gilt es, sich möglichst unbeschadet durch endlose Vorträge zu bringen. Doch juhu! Meist bekommt man ein Handout (auch: Paper, es lebe der deutsche Wortschatz), das Rettung verspricht.

Man kann darauf

  1. wichtige Punkte illustrieren
  2. oder besonders brillante Aussagen notieren, damit man sie nicht vergißt
  3. oder auch abzeichnen, was die Referierenden so an die Wand projizieren, um ihr multimediales Talent zu beweisen und alle Sinne der Zuhörerschaft zu fesseln.
  4. Oder mal ganz allgemein Stellung zu ihrem Redestil nehmen.

(Eigentlich war ich allerdings auf der Suche nach einem ganz anderen Text.)

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