Wunderhunde in der Nachbarschaft


Da geht man gedankenversunken die Straße entlang, nichts Böses ahnend, ein Auge stets vor sich auf den Boden gerichtet. Da fällt der Blick auf einen Buchstaben, man denkt sich “och, ein F!” und läuft noch ein paar Schritte – doch halt: Wieso ein F? Ich wohn doch nicht in der Sesamstraße? Also dreht man sich noch einmal um und guckt erneut.
Igitt.

Wunderhunde?

Die Hundedichte in meiner Nachbarschaft lässt Berlin-Friedrichshain haustiermäßig verwaist aussehen. (Daher auch der wachsame Blick auf den Boden, sobald man das Haus verlässt.) Jeder zweite Zweibeiner wird von einem Vierbeiner begleitet, was im Durchschnitt im Hinblick auf die Beinanzahl einen Gleichstand ergibt. Noch hat der Mensch einen Wissensvorsprung, doch wenn jetzt die Hunde schon auf dem Bürgersteig das Buchstabieren üben, weiß ich nicht, wie lange sich der noch halten wird.

Hündchen an Hundekot

Aber es gibt auch einige Opfer: verreckte Hündchen, zwischen ihrem eigenen Kot erlegen… dramatische Szenen, fürwahr. Ich sollte mal einen Umzug erwägen. Oder mich für die Windelpflicht für Hunde einsetzen.

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