Juhu, ich bin auf Mallorca, und da es heute in Stroemen giesst, bin ich in ein kleines, hollaendisches Caf’e geflohen, wo das Essen mit Gratisinternet als Beilage serviert wird, was ich ausnutye, bis man sich wieder hinaustrauen kann, ohne einen Tod durch Ertrinken fuerchten yu muessen.
(*einyiger nachteil hier> anderes tastaturlazout. Nerv. Ich werde mein bestes tun, aber das ist arg anstrengend, denn nicht einmal die Tastenbeschriftung stimmt mit dem ueberein, was hinterher auf dem Bildschirm erscheint. Ich bin also nicht von der ungewohnten und arg touristischen Umgebung in meinen orthographischen Faehigkeiten beeintraechtigt worden, sondern bin nur yu faul.)

Wenn es gerade nicht regnet, ist es doch sehr nett – man kann sich an Straenden, unter Palmen, in ueblen Baggerspelunken und, dank Mietauto, an spektakulaeren Aussichtspunkten tummeln, bekommt nebenbei eine attraktive, gueldene Braeune (ausser, man ist am Ruecken schlampig mit dem Eincremen. Jaul.), gewinnt Heryen allein dadurch, dass man Spanisch kann, und kostenlose Getraenke (mmmm, 43-Likoer mit Milch) allein dadurch, dass man eine Frau ist (und eine huebsche, noch erblondetere und gebraeuntere Schwester dabei hat) – letzteres laesst aber auch die Meinung von der Maennerwelt in den Keller sinken.

Huebsch:

Angebaggert werden, und der Typ erwaehnt in jedem Satz seine Freundin, mit der er unterwegs ist, die aber muede war und schon schlaeft, so dass er ja jetzt Zeit fuer ne andere Frau hat, gell? Suuper, so erobert man garantiert alle Herzen, Junge. Ausserdem war er aus Deutschland und zahlte so nur meiner Schwester ein Getraenk – Spanier begluecken da auch gleich noch Damen in der Begleitung ihres Opfers.

Noch huebscher:

Angebaggert werden, und zuerst ein T-Shirt praesentiert bekommen, auf dem irgendwer mit Kuli unterschrieben hat. Dieses T-Shirt immer wieder zuecken, ohne aber auf die Frage zu antworten, wessen Unterschrift das denn sei. Zwischendurch sich wegschicken lassen zu anderen Frauen (“Die da ist doch auch sehr huebsch!”), sie abknutschen und in eine dunkle Ecke zerren, dann wieder zurueckkehren. “Ich habs ausprobiert, die war nicht toll.” Dies 6x wiederholen. Ernsthaft glauben, damit die Chancen bei der anvisierten ersten Dame zu erhoehen. Aeh.

Auch huebsch:

Junge deutsche Damen, die irgendwelche Fantasien ausleben, sich breitbeinig im Minirock auf Theken raekeln (langweilige weisse Baumwollunterwaesche), den Barmann begrapschen und immer wieder das Thekenluder spielen, obwohl der Barmann sie immer wieder mit einem Trinkglas von seinem Arbeitsplatz schubst. Zwischendurch verschwanden sie mit Señor Noch Huebscher in einer Ecke.

Nee, nee, nee. Das ist nix fuer mich.
Ein typischer Malle-Tourist werde ich wohl nie, ausser ich kriege meine Privatbucht und/oder eine nette kleine Finca fernab von allem. Denn schoen ist es schon.

Ausserdem, generell, ausser gerade jetzt: juhu, Sonne. Tralala.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *