Es wäre falsch, anzunehmen, daß Fernsehen und Disneyfilme die Jugend von heute unmäßig verblödeten. Statt dessen eröffnen sie modernen Kindern völlig neue Möglichkeiten und persönliches Interesse in der Annäherung an Mutter Natur.
Den Beweis liefert ein Besuch im Aquazoo Düsseldorf:
jedes Kind konnte umgehend verschiedenste Aquarienbewohner mit Namen ansprechen – Patrick der Seestern! Da, Thaddäus die Krake! (Nur Spongebob ähnelt seinen nicht-Zeichentrick-Brüdern wenig bis gar nicht). Und wovon sich einige besonders dicke Fische ernährten, kann man damit auch erklären: “Ihr wißt doch, dieser fiese kleine Typ, der immer das Krabbenburger-Rezept klauen will?” – “Mister Plankton!!!” – “Genau. Und von diesem Plankton gibt es ganz viele, die sind winzig klein, und diese Fische dort filtern sie aus dem Wasser und fressen sie.”

Weiterhin hätte ich gerne einen Cent für jedes Mal, daß am Tropenaquarium “Neeemooooooo!!!!” oder “Doooooooriiiiiiii” gekräht wird. Das gäbe nach einer Woche schon einen Kleinwagen, mindestens.

Trotz Überfüllung und Sauerstoffmangel war es sehr nett. Es gab Fische, die schlechte Schwimmer sind und nur auf dem Boden herumrobben, Akte-X-mäßig illuminierte Quallen, angriffslustige Schmetterlinge, und für etwas ältere Generationen auch Lurchi den Feuersalamander.

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