Mar
30
Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit spähe ich fleißig in den Kanal, um das Wachstum der Entenküken zu verfolgen. Allerdings muss man feststellen, dass so eine braune Mutterente wirklich hervorragend getarnt ist – besser noch als ihre Küken (s. links).
Wenn Familie Ente also gerade keinen Ausflug macht, so muss man schon sehr genau in den Schlamm schauen, um sie ausfindig zu machen. (A propos Familie: Der Vater ward lange nicht gesehen. Hmmm. Ich wittere ein Drama.)
Wenn man dann aber sein Teleobjektiv zückt (vermutlich verwunderlich für die Umwelt wegen oben erwähnter effektiver Tarnung), so kann man seine gefiederten Nachbarn genauer beim Schlummern betrachten.

Vier Küken auf einem Haufen, und die Mutter warf mir zwischendurch misstrauische Blicke zu. Zwei weitere Küken flauschten ein Stück entfernt vor sich hin und übten sich in Symmetrie.

Mar
19

Ich kann mich nicht entscheiden, ob dies das faulste oder das effizienteste Schaf der Geschichte ist. Es macht kein Yoga, nein, es weidet – und da ist dieser störende Abstand zwischen Maul und Gras natürlich sehr hinderlich. Einfach aus dieser Anordnung die Beine zu entfernen ist da eine Lösung… mal sehen, ob es sich evolutionär durchsetzt?
Feb
20

Entzückt war ich bereits – nicht nur, dass ich morgens statt Taubenschwärmen nun grünfüßige Teichhühner treffe, die besinnlich durch den Kanal schwimmen. Oder dass ich nun mit der S-Bahn in 20 Minuten ans Meer fahren kann, anstelle in der schlesischen Verbannung zu wohnen (so hübsch Wroclaw ist, die Anbindung an andere Städte überzeugt mich absolut nicht).
Aber außerdem kann ich am Meer flanieren und vom Pier von Dun Laoghaire herunter plötzlich Delphine sehen! Oder zumindest einen. 3:0 für Irland!
Jan
18

Frost, Frost, Frost. Möwen starren grummelnd auf die Oder und man fragt sich, wie es ihnen geht, so ganz ohne Schuhwerk. An Land trifft man Seniorinnen, die ihren Einkauf auf Langlaufskiern erledigen und ist beeindruckt.
Nov
05

Wenn man durch Connemara fährt, dann sieht man deutlich mehr Schafe als Menschen. Wenn man sie genauer beobachtet, so merkt man, dass es auch unter ihnen schwarze Schafe gibt (halten wir hier kurz inne, um uns an solch enormem Wortwitz zu erfreuen) – das obige Schaf hält sich brav an die örtlichen Verkehrsregeln, läuft links und bleibt innerhalb des gesetzlich akzeptierten Geschwindigkeitsrahmens.
Die Schafe unten dagegen fallen wohl eher in die Kategorie “wollige Rowdys” und lauern dort, harmlos blickend, Autos auf, um sie aus der Spur zu werfen. Glücklicherweise hat man diesbezüglich ein Warnschild aufgestellt und ihnen so hoffentlich die Tour vermasselt.

Aug
25

Buschfunk im Breslauer Zoo
Jun
01

Verwirrt im Kölner Zoo. Ich finde, er sollte auf meinem Schreibtisch wohnen, jawohl.
Mar
14

Ich bin sehr beeindruckt, wie geschickt sie dieses Bild verwackelt hat.