Category: Flora

Blick in den Garten, leise trauernd

Still checking out the pretty neighbor #phonebokeh #phonemacroNeighbor hanging over my fence #phonebokeh #phonemacro

Hello, tiny snail friend!OK enough

 

Also, aus dem Ausland eine Hochzeit organisieren war mir zu simpel, darum habe ich beschlossen, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und vorher noch einen internationalen Umzug nach Köln einzuschieben. Eine meine Begründungen: Nach 10 recht warmen Tagen Anfang Juni schien der irische Sommer vorbei zu sein und das Motto “Der Sommer geht – ich auch” damit sehr sinnvoll. Es ist, als hätten da irische Wetterwesen zugehört – plötzlich ist es hier richtig heiß (nach drei Jahren Irland kommen mir 22 Grad durchaus richtig tropisch vor), man kann in kurzer Hose herumflanieren, bekommt schnell einen Sonnenbrand und hat direkt das Gefühl, in einem Urlaubsland zu wohnen. Hmpf.

Das tut auch dem Garten gut, der fröhlich vor sich hingrünt und -blüht. Und auch die Schnecken gedeihen. Solange sie so klein sind (die auf dem Bild sitzt auf meinem Daumen in einem Gartenhandschuh), kann ich mich dafür auch durchaus begeistern… sobald sie in Massen zu Weinbergschneckengröße herangewachsen sind, freuen sie mich weniger. Den Garten, so klein das Beet auch sein mag, werde ich jedenfalls vermissen. Und ich werde nie erfahren, was aus meinen gemischten, bereits abgelaufenen Samentüten gewachsen  ist, die ich dort wahllos verstreut habe: Alles, was bisher blüht, sind alte Bekannte, und die mysteriösen Unbekannten haben noch keine Knospen.

Dornröschen in Ballsbridge

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Nach einem ziemlich düsteren Frühling hatte Irland dann doch seinen Sommer – nach 10 Tagen knapp unter der 20°-Marke wird es das für dieses Jahr vermutlich gewesen sein – und die Flora dankt: Ich kam nach vier Tagen Abwesenheit aus London zurück und fand mich in einem Urwald wieder. Ich wüsste wirklich gerne, was das eigentlich ist, was da so üppig sprießt – der Busch rechts war vor zwei Jahren noch eine Art große lila Blume, die sich seitdem als wucherndes Ungetüm entpuppt hat, das jeden Tag mehrere Zentimeter wächst. Es ist mir ein wenig unheimlich. Wenn ich das richtig identifiziert habe, ist es wohl Sommerflieder/Schmetterlingsflieder (leider geruchlos), und hätte ich Wikipedia früher konsultiert, hätte ich ihn im Winter kniehoch zurückgeschnitten. Ups. So säge ich da immer mal wieder ein paar Meter ab und frage mich nebenher, ob es die Nachbarn stört, was da zu ihnen rüberwuchert.

Besser gefällt mir die rosa blühende Hecke, denn die riecht sehr gut, zumindest wenn man sie schneidet oder an den Blättern reibt. Sie wächst ebenfalls ziemlich rasant, aber wirkt dabei weniger, als ob sie mich demnächst unfreiwillig zu Dornröschen machen könnte.

Und unter allem wachsen fleißig meine Fuchsien und Geranien, die ich 2011 gepflanzt habe. Es mag keinen Sommer geben, aber dafür gibt es auch keinen Winter hier, und meine Pflanzen haben bisher alle überlebt.

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Grownbot… bis zum Urlaub

Grobot, grownMein Grobot hat mir einige Zeit lang doch sehr den Schreibtisch verschönt und wuchs und gedieh, bis er am Ende sogar einen Haarschnitt brauchte (zu sehen auf dem zweiten Foto). Das wollte ich hier für die Nachwelt festhalten.

Nicht dokumentiert habe ich den Zustand des armen Bots, als ich aus dem Urlaub zurückkam und feststellen musste, dass keiner meiner Kollegen sich erbarmt hatte (das hätte ich mir eigentlich denken können, wenn ich mir die verdörrten Relikte umliegender Topfpflanzen so betrachte).

Mentale Notiz: Bei zukünftigen Urlaubsfahrten daran denken, Kollegen Erinnerungen in die digitalen Kalender zu setzen, das könnte besser funktionieren als zu hoffen, dass eine reale Pflanze neben dem Computer ebenso funktionieren könnte wie eine virtuelle Einladung, sie zu bemerken.

grobot

Grüner Roboter

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Mein Grobot wächst und gedeiht! Im Moment sogar richtig flott – es scheint, als würde er über Nacht immer noch einen oder zwei Zentimeter zulegen. Brav, Bot! Brav!

Punkbot in spe

i grobot, Tag 1

Nachdem ich meine grünen Haare immer noch etwas vermisse, habe ich zumindest bald (so hoffe ich) einen freundlichen, grünhaarigen Schreibtischgenossen im Büro. (Ich hab ihn vorgestern bepflanzt. So wachs schon!)

Meine bisherigen Ideen für ein wenig Leben auf dem Schreibtisch konnte ich noch nicht umsetzen (ein Zwergyeti ließ sich nicht auftreiben, ein kleiner Lemur könnte sich über den Mangel an Bäumen beschweren), aber so ein Roboter sollte sich doch in einer High-Tech-Firma recht wohl fühlen.